Bella Roma – Antike Steine, Kirchen und heimliche Liebe

Bella Roma, so eine beeindruckende Stadt! Vielleicht hast Du ja schon meinen ersten Artikel über Rom gelesen? Dann machen wir doch hier mal glatt weiter!

Wenn Du wieder Lust auf ein bisschen italienische Musikbegleitung hast, dann klick mal hier.

Kirchen

Ich bin ja gar nicht so ein Kirchen-Fetischist. Aber in Rom sind sie einfach unglaublich prächtig! Ausserdem tut es zwischendurch echt gut, sich in eine kühle, stille Kirche zurück zu ziehen.

Echt empfehlen kann ich die Basilika Santa Maria Maggiore. Sie ist die größte der 80 Marienkirchen in Rom.

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Ihre Kassetttendecke ist mit Gold bezogen, das die Spanier damals den Indianern geraubt haben. Und gleich fing ich wieder an mit der Pracht zu hadern… Aber schön ist es trotzdem, oder?

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Anschliessend habe ich noch die Kirche San Clemente besucht, die aus drei verschiedenen, historischen Ebenen besteht. Das klang sehr spannend. Leider war eine Besichtigung der unteren Ebenen nicht möglich, als ich grad da war. Ich wollte eigentlich auf die Führung warten. Aber dank meiner fehlenden Italienisch-Kenntnisse begann dann nicht die Führung, sondern der Gottesdienst…

Aber vielleicht hast Du ja bei einem Besuch mehr Glück.

Ins antike Rom

Nach der Kirchenbesichtigung bin ich dann in Richtung der antiken Stätten gelaufen.

Und landete beim Colosseo.

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Drin war ich nicht. Überhaupt hab ich vieles nicht von innen besichtigt. Das wäre überhaupt nicht zu schaffen gewesen. Ich glaube, dann bräuchte man mehrere Wochen.

Hinter dem Kolosseum findet man den Arco de Constantino, den Konstantinbogen von 312 n. Chr.

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Rundfahrt durch Rom

Nachdem mir so langsam die Füsse qualmten, hab ich mich in einen Touri-Bus gesetzt und hab mich eine Runde durch Rom fahren lassen. Das ist zwar immer etwas albern, aber andersrum recht praktisch, wenn Du Dich schön entspannt an den Sehenswürdigkeiten vorbei fahren lassen kannst.

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Am Vatikan ging`s auch vorbei, aber den hatte ich mir für den letzten Tag vorgenommen.

Campidoglio

Nach der Busfahrt habe ich im am Campidoglio weitergemacht. Da geht es einige Stufen rauf auf den Platz. Hier standen früher die Tempel Jupiters und Junos. Michelangelo hat dort 1536 den Kapitolsplatz (Campidoglio) gestaltet.

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Wenn man durch den Durchgang hinten links geht, hat man einen schönen Blick auf die antiken Stätten Roms.

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Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II

Von hier aus sind es nur wenige Schritte zum Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II, einem schneeweissen Riesenbau aus Marmor.

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Auf dem Dach befindet sich eine Cafeteria, von der man einen tollen Blick haben muss. Ich hatte das leider zwischenzeitlich vergessen, so dass ich nicht dort war. Dumm. Dann muss ich wohl noch mal wieder kommen… 🙂

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Zum Sonnenuntergang am Pincio

Nach der langen Tour habe ich mich dann Abends noch in den Borghese-Park aufgemacht, genauer gesagt zum Pincio-Hügel. Von da aus kann man wunderbar den Sonnenuntergang beobachten.

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Erst gab es einen ziemlich unruhigen Himmel.Rom-313

Aber später war der Blick echt beeindruckend. Man hat einen super Blick auf die Kuppel des Petersdoms. Schön, oder?

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Hach, Rom ist schon eine tolle Stadt!

Trastevere

Am nächsten Tag habe ich Trastevere besucht.

Wenn Du mal ein eher dörfliches Leben in Rom erleben willst, solltest Du in den Stadtteil Trastevere kommen. Ich hatte direkt das Gefühl, in einer völlig anderen Welt zu sein, weil es hier echt deutlich ruhiger ist als im sonst so trubeligen Rom.

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Beim meinem nächsten Rom-Besuch würde ich vermutlich hier ein Hotel suchen. Das würde mir gut gefallen, im beschaulichen Trastevere zu wohnen und für tagsüber über den Tiber ins quirlige Rom zu laufen.

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Meine heimliche Liebe

Und dann hab ich mich hier verliebt. Als ich heim gefahren bin, wußte ich weder, ob ich den ersten Schritt machen werde oder ob sich was dauerhaftes raus ergeben wird.

Dabei geht es diesmal nicht um Männer, sondern um ein Auto:

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Mir hat`s der Fiat 500 angetan. Egal, um welche Ecke ich in Rom bog, überall standen sie: Eine ganze Armada aus Fiat 500.

In neu oder auch in alt.

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Hach! Schön, oder? Mich hat er nicht losgelassen und ich bekomme nun nach drei Jahren ohne Auto einen Fiat 500. Insofern kann ich nicht sagen, dass dieser Rom-Trip günstig war… 😉
Und im Kopf habe ich schon wieder Bilder, wie ich im nächsten Sommer mit meinem Fiat 500 durch die Hügel der Toskana cruisen könnte…

Aber auch die Vespas (heisst das so?) sind echt schön. Und sie passen total gut hierher.

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Ich hatte jedenfalls eine wunderbare Zeit in Rom! Obwohl ich nur 3 komplette Tage hatte, habe ich viel gesehen und hab die Zeit total genossen! Hier herrscht einfach eine schöne Stimmung! Rom hat ein ganz besonderes Flair.

Einen Ausflug in den Vatikan hab ich ebenfalls gemacht. Zum Vatikan geht`s hier lang.

Und wenn Du ein paar Tipps haben möchtest, dann findest Du hier noch welche.

Allgemeine Infos zu Rom

Anreise

Ich bin mit Air Berlin angereist. Den Flug habe ich circa 4 Monate Monate vorher gebucht und bin für etwa 160 Euro geflogen. Abflug in Düsseldorf, Ankunft am Flughafen Fiumicino. Von da aus geht es recht unkompliziert in 30 Minuten weiter mit dem Leonardo-Express zum Hauptbahnhof. Kosten: 14 Euro pro Person. Das Ticket für den Zug bekommst Du an den Automaten, die auch deutsch „sprechen“. Nicht vergessen: Du musst es noch abstempeln, bevor Du in den Zug einsteigst, sonst fährst Du schwarz.

Das Hotel

Vor einigen Jahren war ich bereits schon mal beruflich in Rom. Und alle so: Oh, wie toll! Leider sieht man bei diesen Dienstreisen selten mehr als Hotel, Flughafen und Konferenzort.
Aber das Hotel habe ich mir gemerkt: Hotel Lloyd in der Via Alessandria. Es ist nicht ganz zentral gelegen, dafür habe ich aber für vier Nächte nur knapp 200 Euro für`s Einzelzimmer bezahlt. Circa 200 Meter entfernt gab es eine Bushaltestelle. Das hab ich aber irgendwie verpasst und bin meist gelaufen.
Das Zimmer war sauber und Frühstück war auch dabei. Das fand ich allerdings eher etwas mässig. Für mich war es ausreichend, weil ich direkt nach dem Aufstehen sowieso nie viel frühstücke. Außerdem finde ich ein Frühstück in der Stadt mit Cappuccino und Cornetto, also einem Croissant, irgendwie viel netter.
Solltest Du aber Wert auf ein umfangreiches Frühstück legen, solltest Du ein anderes Hotel wählen. Aber ich war da echt zufrieden.

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Aber wie schon oben gesagt, mir würde auch Trastevere als Ausgangspunkt für meinen nächsten Rom-Trip gefallen. Mein Kollege war nach  mir d und hat im Hotel San Francesco gewohnt, da hat es ihm gut gefallen.

Gute Orte und Impressionen

Vermutlich weisst Du es schon: Für meine Reisen sammel ich vorher immer eine Liste mit allen Orten, die ich besuchen möchte: Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Aussichtspunkte, Geschäfte, etc. Die stelle ich mir bei Foursquare zusammen, weil das für mich ein gutes Tool für meine Reisen ist. Und auch unterwegs entdecke ich noch vieles, was dann mit in die Liste wandert.
Meine Rom-Liste findest Du hier. Und warum ich Foursquare so gut finde, habe ich hier beschrieben.

Und wenn Du mehr Rom-Inspirationen suchst,schau doch mal auf meinem Pinterest-Board Bella Roma vorbei!

4 Kommentare

  1. Hallo Maike,
    Rom steht schon sehr lange auf meiner Reisewunschliste – danke für die Erinnerung 😀
    Wie viele Tage Aufenthalt würdest Du empfehlen?
    Viele liebe Grüße, Annette

    • Hallo Annette!

      Dann kann ich nur sagen. Tu es! Rom ist echt eine tolle Stadt!

      Hm, wie viele Tage? Schwierig? Ich hatte fünf Tage, also drei komplette Tage vor Ort. Da hab ich schon einiges gesehen. Mehr wäre natürlich noch schöner. Ich glaub, 5 ganze Tage wären gut. Dann kann man noch ein wenig mehr ansehen. Ich hätte gerne noch die antiken Stätten von innen angesehen und noch das ein oder andere Museum. Aber dafür kann ich ja auch noch mal hinfahren. 🙂
      Länger geht natürlich immer. Ich würde ja immer gerne zwei Wochen in `nem AirBnb-Appartment wohnen, um die jeweilige Stadt wirklich ein bisschen erleben zu können. Aber da muss man ja dann doch immer mit den Urlaubstagen und dem Budget haushalten…

      Eigentlich egal, wie lang: Buch einfach und mach Dich auf den Weg! Es wird schon alles passen. 🙂

      Liebe Grüße!

      Maike

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