Dortmunder Mädel in New York: Schöne Ausblicke und traurige Geschichte (2)

Mein New York Urlaub ist schon wieder um. Einerseits waren die 10 Tage total schnell vorbei, andererseits hab ich echt viel gesehen dort! Und ich finde: New York ist großartig!
Daher kommt hier der zweite Teil meines Reiseberichts! Wenn Du den ersten Teil noch nicht gelesen hast, findest Du ihn hier.
Heute geht es um wunderschöne Ausblicke auf die Stadt, die Verarbeitung von 9/11, eine Tour mit der Staten Island Ferry und mein bescheidenes Nachtleben.

Blick von oben auf New York

Als ich in New York ankam, war ich erst mal völlig geflasht von den Hochhäusern. Und vor allem davon, wie schön die Gebäude hier doch teilweise sind. Dass es dort so viel geschichtsträchtige Architektur gibt, war mir vorher gar nicht so klar.

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Und natürlich muss man die Stadt von oben entdecken.

Empire State Building

Der Klassiker ist natürlich das Empire State Building. Da muss man rauf. Wegen des Ausblicks, aber auch, weil es einfach so viel Geschichte atmet!

Allein schon die Eingangshalle ist echt beeindruckend.

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Der Ausblick natürlich noch umso mehr! Ich war morgens gegen 8 Uhr oben. Da gab es noch schönes Licht.

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Atemberaubend, oder?

Übrigens gibt es im Empire State Building zwei Varianten: Du kannst auf die reguläre Aussichtsplattform in der 86. Etage fahren, dafür kostet der Eintritt 29 Dollar. Außerdem gibt es die Variante zusätzlich in die 102. Etage zu fahren. Dafür kostet das Ticket dann für beide Plattformen zusammen 46 Dollar. Ich hab das Komplettpaket mit der 102. Etage genommen. Aber ich glaub, ich hätte nicht viel verpasst, wenn ich mich nur für die 86. entschieden hätte. Der Blick wird nicht viel besser dort, find ich. Außerdem ist die Plattform verglast, so dass man dort sowieso nur schlecht Fotos machen kann.

Top of the Rocks

Ein paar Tage später war ich noch im Rockefeller Center auf der Aussichtsplattform Top of the Rocks. Die fand ich fast noch besser. Zum Einen, weil man von hier aus auch das Empire State Building sieht. Zum Anderen, weil der Center Park so nah dran ist.
Ich fand`s bombastisch! Übrigens ebenfalls morgens um kurz nach 8, bei -18 Grad. Sieht man, oder? New York kann echt kalt sein im Winter. Brrrrr!

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One World Center

Übrigens eröffnet auch bald die Aussichtsplattform im mittlerweile höchsten Gebäude der USA, dem One World Trade Center. Das 1WTC ist 541 Meter hoch und damit zur Zeit das vierthöchste Gebäude der Welt. Von da oben aus wird der Blick sicher noch mal ganz anders sein.

Ground Zero

Und damit sind wir dann auch an einem echt traurigen Ort der Stadt angekommen. Das 1WTC ist ja auf Ground Zero errichtet worden, dem Ort, an dem am 11. September 2001 die Flugzeuge in die Zwillingstürme geflogen sind.

Die Fläche ist zur Zeit immer noch im Bau. Aber neben dem One World Trade Center ist schon einiges fertig gestellt.

So zum Beispiel die beiden Wasserbecken, die zur Erinnerung an die vielen Toten an genau den Stellen errichtet wurden, wo früher die Zwillingstürme standen.

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Das war schon ergreifend, an den Becken vorbei zu laufen und all die Namen der Menschen zu lesen, die an dem Tag bei den Angriffen in den USA ums Leben gekommen sind.

Zusätzlich zu den Becken hat man die Ereignisse des Tages im 9/11-Museum zusammengefasst. Und das Museum kann ich echt nur empfehlen. Hier wurden für mich all die Erinnerungen aus der Zeit sofort wieder lebendig.
Das war sehr traurig, sehr intensiv und bewegend. Dabei aber doch sehr würdevoll.

9/11 morgens und abends...

9/11 morgens und abends…

Die letzte Stehle des WTC, die Ground Zero verlassen hat

Die letzte Stehle des WTC, die Ground Zero verlassen hat

Mit dem Museum und den Wasserbecken ist ein wirklich schöner Ort der Erinnerung entstanden. Und obwohl ich nach dem Besuch sehr traurig und ergriffen war, kann ich Dir nur empfehlen, es anzusehen, wenn Du da bist.

Battery Park

An dem Tag als ich in Downtown war, war das Wetter unglaublich schön. Ich habe mich dann auf den Weg durch den Battery Park gemacht.

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Das war echt toll da am Hudson River mit dem Schnee!

Staten Island Ferry

Mein Ziel war die Staten Island Ferry. Mit der wollte ich übersetzen nach Staten Island um die Freiheitsstaue und die Skyline von Manhattan mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

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Das direkte Besichtigen der Statue hab ich mir gespart. Dafür war übrigens die Fähre kostenlos. Aber der Blick auf die Skyline ist sowieso unbezahlbar!

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Ellis Island Einwanderungsmuseum

Übrigens war ich ein paar Tage später dann noch im Ellis Island Einwanderungsmuseum. Das fand ich sehr schön gemacht! In den alten Hallen kann man förmlich noch die Aufregung der Menschen riechen, die damals nach Amerika immigrieren wollten. Leider fehlte ein Teil der Ausstellungsstücke, da man nach dem Hurrikan Sandy die Klimatisierung der Räume noch nicht wieder sicherstellen konnte. War aber trotzdem ein beeindruckender Besuch!
Für den Besuch kauft man ein Ticket für die Fähre für 18 Euro, damit hast Du dann Zugang zur Freiheitsstaue und zu Ellis Island. Und Du musst nicht noch mal zahlen. Selbst für den Audioguide im Museum nicht. Und den solltest Du auf jeden Fall nehmen.

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Nightlife

In Sachen Nightlife war bei mir so gut wie nichts los. Ich habe mich nicht so wirklich an die Zeitumstellung anpassen können, so dass ich dann früh wach war und früh im Bett. Aber das war auch in Ordnung.

Einen Abend war ich allerdings aus: Auf Empfehlung von Bruno  von der Dortmunder Band Brüno habe ich ein Jazz-Konzert im Dizzy`s Club Coca-Cola im Lincoln Center besucht. Das war ein sehr cooler Tipp! Vielen Dank dafür!
Das ist ein kleiner, feiner Club, wo immer wieder Jazz-Konzerte von teils bekannten Jazz-Musikern stattfinden. Der Laden ist in Richtung Central Park verglast und so guckst Du während des Konzerts auf den Central Park bei Nacht. Großartig!
Als ich da war ist übrigens Jacques Swartz-bart aufgetreten, falls den jemand kennt. Mir war der Jazz zwar etwas zu schrammelig, aber es war trotzdem ein wunderbarer Abend!

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So, das war jetzt der zweite Teil meiner New York Impressionen. Ich hoffe, ich kann Dir ein bisschen von der schönen Zeit dort rüberbringen!
Und wenn Du, sowie ich, nicht genug von New York bekommst, lies doch noch den dritten Teil meines Artikels über New York.

4 Kommentare

  1. Besonders Bild „New York-042“ finde ich super 🙂

    Anmerkung 1: 9/11 war aber 2001, sicher nur ein Tippfehler 😉
    Anmerkung 2: in welchem Hotel warst du eigentlich genau?

    • Hallo maTTes, oh ja, das war ein Tippfehler! Den hab ich korrigiert. Danke für den Hinweis! Ich war im Hotel Deauville. Das kommt noch im dritten Teil des Artikels…

  2. Das hat mir jetzt echt Lust gemacht, the Big Apple einmal selbst zu besuchen. Allerdings würde ich eine andere Jahreszeit bevorzugen, -18 °C sind nichts für mich Warmduscherin 🙂

  3. Pingback: Dortmunder Mädel in New York: Brooklyn Bridge und Kultur (3) - dortmunder mädel

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