War dat lecker – Rezepte aus dem Ruhrgebiet

Ich esse total gerne ausländisches Essen: Italienisch, thailändisch, libanesisch, marokkanisch, etc. Find ich alles super!

Aber dann freu ich mich zwischendurch so richtig, wenn ich was deftiges bekomme. Und deftig, das ist für mich Essen aus dem Ruhrgebiet! Mich hat eine alte Bekannte, die mittlerweile auf den Kanaren lebt, auf die Idee gebracht, das Buch „War dat lecker – Unsere Lieblingsgerichte aus dem Ruhrgebiet“ aus dem KOMET-Verlag zu lesen. Dafür ein dickes Danke an Giulia! Liebe Grüße nach Lanzarote!

Also habe ich Kontakt zum KOMET-Verlag aufgenommen und mal nach einem Rezensionsexemplar und Exemplaren für eine Verlosung angefragt. Die habe ich auch bekommen. Dafür herzlichen Dank an den KOMET-Verlag!

Aber jetzt endlich zum Buch:

Das Buch

In dem Buch findest Du jede Menge Informationen zum Essen im Ruhrgebiet:

  • Wo genau verlaufen die Grenzen vom Ruhrgebiet?
  • Wie war das eigentlich so damals mit dem Bergbau?
  • Wie haben die Menschen gelebt?
  • Wie das so war mit den frühen „Gastarbeitern“ und wie haben sie die Essensauswahl im Ruhrgebiet bereichert?
  • Wo kamen überhaupt die Zutaten her?

Das Buch erzählt einige Hintergründe zur Geschichte unseres Essens hier.

Rezepte aus dem Ruhrgebiet

Und natürlich gibt es jede Menge Rezepte, die typisch für das Ruhrgebiet sind: Suppen und Eintöpfe, kleine Gerichte (ja, „Pommes Schranke“ ist auch dabei), Fleisch- und Fischgerichte sowie typische Ruhrgebietsdesserts.
Dazu findest Du im Buch viele schöne historische Fotos aus dem Leben der Menschen hier.

Und zum Preis kann man auch nicht sagen: Schon für  7,99 € kannst Du es kaufen.
Ich finde, das ist auch ein schönes Geschenk. Vielleicht auch für Dich selbst. 🙂

Ich habe zwischen den Jahren mal schön die „Kartoffelsuppe von`s Ömaken“ gemacht. Geht schnell und ist echt lecker!

Kartoffelsuppe - Rezepte aus dem Ruhrgebiet

Verlosung „War dat lecker – Unsere Lieblingsgerichte aus dem Ruhrgebiet“

Die Verlosung ist leider schon beendet. Gewonnen haben René und Sindy. Herzlichen Glückwunsch!

Wenn Du auch Lust auf „War dat lecker – Unsere Lieblingsgerichte aus dem Ruhrgebiet“kannst Du jetzt Dein Glück versuchen. Ich verlose 2 Bücher.

Wenn Du teilnehmen möchtest, kommentiere doch bitte hier auf dem Blog,welches Dein liebstes Gericht aus dem Ruhrgebiet ist.

Hier wie immer die Regeln: Nur hier, nicht auf Facebook oder so. Jeder nur einen Kommentar, auch keine Zweit-Ergänzungskommentare!
Mitmachen dürfen alle ab 18, die in Deutschland wohnen.
Einsendeschluss ist Samstag, der 9. Januar 2016.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Am Sonntag, 10. Januar werde ich dann die Gewinner per random.org auslosen und per Mail benachrichtigen. Denk bitte dran, dass meine Mail möglicherweise auch in Deinem Spam-Ordner landen könnte. Insofern guck vorsichtshalber dann am Sonntag auch da mal rein.
Die Gewinner werden hier im Artikel sowie in meinen Social Media Kanälen bekannt gegeben. Ich sichere Dir zu, dass Deine Daten nicht zu Werbezwecken genutzt werden.

Und jetzt ab mit Dir in die Kommentare! Ich drück Dir die Daumen!

80 Kommentare

  1. Hmmm, mein liebstes Ruhrpottgericht?!

    Linsensuppe, wie schon Omma sie gekocht hat. Abgeschmeckt anschließend mit Essig und Zucker.

    Ohoh, da macht sich direkt Hunger breit… 😉

    Viele Grüße

    Mario

  2. Suse Bartz

    Hallo, Maike! Deine Kochbuch-Tipps sind klasse. Ich möchte natürlich eines gewinnen und dann direkt nachkochen. Aber mich würde natürlich auch da drum herum sehr interessieren. Ich drücke mir mal selbst die Daumen…

  3. Mh, Sauerbraten steht gerade wieder ganz hoch im Kurs.

    Beste Grüße in Richtung Heimat!

  4. Genau… der Mantateller bei Wurst Willi Currywurst mit Pommes rot-weiss!

    Selbstgemachtes ist mir als zugezogene bisher noch zu unbekannt 🙁

    LG und frohes neues!
    Jana.

  5. Als Kind habe ich michauf Kartoffelpuffer mit Apfelmus gefreut. Auch Stielmus a la Mama hat mit immer gut geschmeckt.
    Ach, da gibt es so vieles. 😀

    Auf jeden Fall, wünsche ich Dir ein super 2016 und freue mich weiter auf Deine interessante News.
    Herzliche Grüße aus Aplerbeck
    Hamida

  6. Also son Spiegeleiken is immer wat Feines. Aber dat fand ich als Lorbass nich so, mehr getz, wo man inne Jahre kommt.
    Wat ich aber schon damals so richtich lecker fand: Wirsindurcheinander. Auch noch heute wat Feines. Oder Erbsenuppe vonne Omma, oder Pommes Schranke (auch gern rot-weiß genannt) am Büdchen umme Ecke).
    Es grüßt das im Exil lebende Mölmsche Mädschen
    Tanja 😉

  7. Ernährungsumstellung hin oder her, datt is watt für mich, liebe Maike! Bei der Verlosung mache ich also gerne mit. Wir hatten übrigens gerade erst Samstag Reibeplätzchen. Muss zwischendurch einfach mal sein!

  8. Doris G.

    Grünkohl mit Mettwurst finde ich im Winter lecker! Aber Reibeplätzchen mit Apfelmus gehen auch immer!

  9. Martin Kerschek

    Wirsingrouladen mit Kartoffeln und schön dunkler Soße … lecker!!

  10. Christina Evinger

    Ich bin vor kurzem erst ins Ruhrgebiet gezogen und kenne mich noch nicht so gut mit dem typischen Gerichten hier aus.
    Deshalb wäre das Buch super für mich 😉

    Was jedoch ein Muss ist: ein Besuch bei Wurst Willi – Pommes Schranke 😋

  11. Bernadette

    Bratkartoffeln mit Spiegelei sind immer lecker! Fürs gute Gewissen noch ein Salätchen dazu… Auch wenn das vielleicht gar nicht mehr typisch Pott ist 🙂

  12. Detlef Koester

    Selbstgemachter Panhas mit Brot

    oder

    Frikadellen mit Stampfkartoffeln und Wirsing

  13. Also bei mir ist und bleibt es die Currywurst! Auch wenn ich eigentlich gar kein Fleisch mehr esse ;-)!

    LG und ein gutes Neues Jahr!
    Andrea

  14. Wenn ich an typisches Ruhrgebietsessen denke , fallen mir Eintöpfe ein……
    Jeden Samstag gab es die bei uns ( mmmhhhhh)
    Ob Stilmus, Erbsen oder Grüne Bohnen… Ich liebte sie ! Leider sind viele Gerichte von früher aus meinen Gedächnis gelöscht( warum auch immer 😔 )
    Daher würde ich mich riesig über das Buch freuen 😀
    LG Sabine

  15. Ich liebe alle Eintöpfe – Stielmus ist besonders großartig.
    Und Pfefferpotthast natürlich 🙂
    Das Buch klingt auf jeden Fall super, ich würde liebend gerne daraus kochen 🙂

  16. Ich stamme selber aus dem Aachener Steinkohlenrevier, aber dieses Gericht wird es auch im Ruhrgebiet gegeben haben: Panhas. Das hat allerdings nichts mit dem Hasen zu tun, sondern leitet sich ab vom mittelniederdeutschen „pan“ = Pfanne und „harst“ = Bratfleisch.

    Zerkleinertes Fleisch wird gebraten, dann in Wurstbrühe und Blut aufgekocht, gewürzt (Salz, Nelken, Pfeffer, Muskat, Piment) und – ganz wichtig – nicht mit normalem Mehl, sondern mit Buchweizenmehl verrührt. Dann wird die Masse nämlich richtig fest. In meiner Heimat und auch im benachbarten niederländischen Limburg kennt man es auch als „Balkenbrei“, da die Masse mit einem großen Holzstab, eben einem „Balken“, verrührt wird. In eine Kastenform gegeben, erkaltet der Panhas und kann danach, in Scheiben geschnitten und gebraten werden, am besten in Schmalz. Dazu kommen Kartoffelpüree und gebratene Zwiebeln. Natürlich kann man dazu auch andere Beilagen nehmen, bis in die jüngste Vergangenheit hatten die Bergleute ja alle einen großen Nutzgarten zur Selbstversorgung.

    Im Grunde ist es ein Arme-Leute-Gericht, denn so wurde nach der Schlachtung nichts weggeworfen, sondern alles verwendet, auch das Blut des Tieres. Es schmeckt nicht nur gut, sondern kann kalt (z. B. als Brotbelag wie Blutwurst) oder eben heiß aus der Pfanne gegessen werden, es ist zudem sehr nahrhaft und macht satt. Schließlich mußten große Familien versorgt werden, und Fleisch war eine Kostbarkeit und nicht täglich und überall verfügbar wie heute. Hinzu kam, daß Bergleute bei ihrer schweren Arbeit Kalorien brauchten. Übrigens ist mir Panhas selbst in Südafrika begegnet, wohin es deutsche und niederländische Siedler mitgebracht hatten.

    Nun ist es vielleicht nicht jedem möglich, auf dem Balkon seiner Etagenwohnung ein freilaufendes Schwein zu mästen und dann in der Kochecke abzustechen und zu verwursten. Heute bekommt man Panhas bei uns selbst selbst in Discountern, in niederländischen Geschäften sollte man nach „Balkenbrij“ Ausschau halten. Den besten Panhas, den ich kenne, gibt es allerdings in meiner Heimat, beim Bauernladen der Famile Schmalen in Erkelenz-Hetzerath, die Panhas immer nach dem Schlachttermin anbietet.

    Fazit: Panhas ist sicher nicht ein Gericht für jeden Tag, aber man sollte s mal probieren, es schmeckt, wie ich finde, vor allem bei kaltem Wetter. Und Tradition hat es zudem auch. In diesem Sinne, Glückauf zum Neuen Jahr.

  17. Ich liebe Linsensuppe. Ich bin ein großer Suppenfan 🙂

  18. Hallo Maike,
    danke für Deine lieben Glückwünsche für´s Neue Jahr, die ich Dir gerne zurückgebe!
    Ich komme zwar aus dem Sauerland, aber viele Gerichte werden genauso im Ruhrgebiet geliebt, wie bei uns. 🙂
    Ich liebe Pfannkuchen mit Äpfeln oder mit Waldbeeren.
    Außerdem ist auch Potthucke mit (oder ohne eingebackene Mettwurst), sowie Apfelmus und Rübenkraut ein tolles Gericht – was aber leider etwas mehr Zeit benötigt und daher selten gebacken wird. Ich habe es noch nicht gemacht. 🙁
    Ich möchte gern dieses tolle Ruhrgebiet-Kochbuch mit den vielen Infos gewinnen, um eine bessere Köchin zu werden….
    Hoffentlich habe ich endlich mal Glück!
    LG Claudia

  19. Hallo Maike!

    Ich finde „Himmel und Erde“ echt toll – zwar nicht für jeden Tag (ist ja ganz schön kalorienreich :-P), aber ab und zu mal! Weiß aber gar nicht, ob das ein typisches Ruhrgebietsessen ist…

    Viele Grüße
    Daniela

  20. Christel B.

    Ramanken , ein Eintopf mit unterschiedlichen Gemüsesorten und der Steckrübe als Namensgeberin.

  21. Vor Jahren habe ich mal hier in Dortmund etwas mit Kohl (Kappes), Mett (nicht -wurst, sondern Hackfleisch 😉 und Kartoffeln gegessen, Konsistenz eher wie Eintopf, Hauptgewürz war Kümmel. Weiß jemand, was das gewesen sein könnte?

    Ansonsten Pfefferpotthast im Herbst, Grünkohl im Winter.

  22. Sarah Schäfer

    Tach Maike, tolle Idee!
    Wir hier, da vereint sich Ruhrgebiet und Sauerland. Was beim Essen mamchmal zu Komplikationen führt. Damit wir dann mal gemeinsam kochen können, wäre das Buch doch toll! 🙂

    Wir liiiiiieeeben Graupeneintopf! -schön mit Bockwurst! 😍 und natürlich Currywurst Pommes.😉 Lecker!

    Es grüßen dich Sarah und ihr importierter Mann aus Oberhausen 😁

  23. Ich mag alle Eintöpfe, Grünkohl und Reibeplätzchen.

  24. kinglouis

    Als ich vor langen Jahren am Borsigplatz wohnte, mochte ich alles (!) was die Kantine von „Kalle“ Hoesch anbot.
    Besonders in Erinnerung sind mir die „Wurstbrötchen“ (Blätterteigrolle mit würzigem Hack) der Bäckerei Grieger (Oesterholzstraße 71) geblieben, die allerdings nicht sehr figurfreundlich waren, und daher nur selten und in geringen Mengen von mir verputzt wurden.
    Falls die Glücksfee mich auswählen sollte, könnte ich wieder mal in kulinarischen Genüssen meiner alten Heimat schwelgen.

  25. Mein Lieblingsschmaus : Wirsing- Eintopf, in unserer Familiensprache
    einfach :“ Wirsing-Durcheinander“, mit Gehacktem und kräfig gewürzt !!!
    Dafür lasse ich jedes 5-Sterne-Menue stehen, oder besser : Das ist mein
    5-Sterne-Gericht.
    Direkt dahinter folgt :Schnibbelbohnen-Eintopf, mit einer halben Birne
    gewürzt, und Kasseler dazu!
    Meine Lieblingsköchin dieser Top- Leckereinen : meine Mama !

  26. Gerne dabei, Grützwurst mit Bratkartofeln.
    Kriegt man hier im Rheinland( wo ich jetzt wohne) leider nicht- nur so fettige Blutwurst.

  27. Ich mag Panhas (eine Art Fleischkuchen mit Buchweizenmehl)

  28. Kartoffelpuffer mit Apfelmus und die gute alte Kartoffesuppe!

  29. Karin Rudat

    Schnippelbohnen mit Pfannekuchen
    mal was hausgemachtes

  30. Nicole Becklönne

    Lieblingsgericht?? REIBEKUCHEN und Dicke Bohnen ala Oma 🙂

  31. Gesine Lübbers

    Hatte ich gerade zum Frühstück: Salzkuchen mit Mettwürste und Zwiebeln 🙂

    • Gesine Lübbers

      Blödes Rechtschreibpogramm. Mett und Zwiebeln. Ich weiß, ich habe mich disqualifiziert, aber Mettwürste kann ich nicht so stehen lassen!

  32. Jürgen Nennstiel

    Pfefferpothast. Eindeutig unschlagbar. Noch ne Gurke dazu und ich bin Glücklich 😁

  33. Himmel und Erde mit Äpfeln und Erdäpfeln aus dem eigenen Garten gemacht

  34. Dicke Bohnen „durcheinander“….jams. Gerade zu dieser Jahreszeit. 😊

  35. Also ich habe 2 Jahre in Dortmund gewohnt, und ich habe 2 Jahre lang nach dem einem Dortmund-Gericht gesucht, was für mich die kulinarische Repräsentation der Stadt war – und es ist mir nicht gelungen. Deswegen finde ich das Kochbuch wahnsinnig interessant. Ich glaube, dass Dortmund durch die verschiedenen Einwanderungswellen sehr, sehr viele Rezepte aufgenommen hat, aber sich nie wirklich eine Ruhrpott-eigene Kochtradition entwickelt hat. Die einfache westfälische Landküche ist vielleicht das Ursprünglichste. Ich würde wahrscheinlich, wenn ich jetzt ein Dortmund-Gericht kochen sollte, Rippchen nach Art der Rippchen-Braterei mit Grünkohl servieren, und zum Nachtisch die lecken Baklava, die es in den türkischen Konditoren in der Nordstadt zu kaufen gibt. Lecker, lecker.

  36. Linseneintopf –
    das gab es bei uns früher mindestens einmal in der Woche.

  37. Stefanie böhm

    Hallo zusammen, da würde ich sofort meine Mama zum Essen einladen, sie kommt nämlich aus dem Pott und isT der Liebe wegen nach Berlin, doch ihr Hagen vermisst Sin immer noch sehr. Wir essen gerne Reibekuchen oder wie man Opa sie immer nannte Pillekuchen.

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